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Corona und das Gehirn

Immer mehr Patienten berichten von neurologischen Symptomen im Zusammenhang einer Ansteckung. Von Schwindel, Kopfschmerzen oder Gedächtnislücken wird gesprochen - und das zum Teil auch Wochen und Monate nach der eigentlichen Infektion. Mediziner beobachten zudem, dass es zu Nervenschäden und Entzündungen des Gehirns kommen kann.

Bisher ist allerdings nicht abschließend geklärt, ob das Coronavirus das Hirn direkt befällt oder ob ein Symptom, wie Schwindel, ein Ergebnis des überforderten Immunsystems ist. Wissenschaftler der "Yale School of Medicine" haben in Experimenten konkrete Beweise gefunden, dass derartige Symptome mit einer Art "Virus-Invasion" im Zusammenhang stehen. Das geht aus einer Studie hervor, die Anfang September 2020 auf dem Wissenschaftsportal "Biorxiv" veröffentlicht wurde. "Insbesondere zeigen unsere Experimente, dass das Gehirn ein Ort für ein hohes Replikationspotenzial für Sars-CoV-2 ist", teilt das Forscherteam der "Yale School of Medicine" mit.

Demnach greift das Coronavirus auch benachbarte Zellen an. Die Wissenschaftler ziehen den Vergleich zur Infektionskrankheit "Zika". Bei "Sars-CoV-2" habe man allerdings einen deutlich aggressiveren Befall, als bei vergleichbaren Erkrankungen festgestellt. Die Erkenntnisse bestätigen eine Studie, die Ende Mai von Forschern der "University of San California" veröffentlicht wurde.                                                                                                                                                                                                                                                    Vielfältige Symptome wie Husten, Fieber, Atemnot oder Magenprobleme kann jeder Einzelne selbst erkennen.                                                                                                                                                                                                                                                                                               Laut Angaben des MDR gibt es nun eine neue Studie aus China, die zeigt, dass sich Coronaviren auch im Gehirn ansiedeln.                                             Professor Peter Berlit, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Neurologie sagte dazu: "Die Hypothese ist, dass das Virus über Nervenbahnen den Weg in den Hirnstamm findet. Dort sind wichtige Zentren verortet, insbesondere zur Steuerung von Herzkreislauf und Atmung, sodass sowohl gefährliche Herz-Rhythmus-Störungen, als auch Atmungsstörungen ausgelöst werden könnten."                                                                                                                                                                                                                                                           https://www.infranken.de/ratgeber/gesundheit/coronavirus/neue-studie-corona-infektion-senkt-den-iq-deutlich-art-4989554

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