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Das Wort Ermessen

Ermessen


Juristisch ist der Terminus „Ermessen" wohldefiniert: Er bezeichnet jenen Spielraum bei der Auslegung der Gesetze, durch den es dem Entscheider (Richter) ermöglicht wird, nicht nur dem abstrakten Buchstaben, sondern auch dem konkreten Einzelfall gerecht zu werden. Idealerweise ist das Ergebnis salomonisch, konkret jedoch, besonders heutzutage, leider meist politisch.



Meine Aufmerksamkeit gilt vorrangig dem, was als „menschliches Ermessen“ bekannt ist.
Es beschränkt sich, wie der Name schon sagt, nicht auf Juristen, sondern ist jedem einzelnen menschlichen Wesen eingeboren - und der Terminus bezieht sich ausserdem, mehr als auf die Unterschiede, auf die Gemeinsamkeiten zwischen diesen unzähligen Individuen.

Das Schlüsselwort dabei: MENSCHLICH.
Überall dort, wo das Ermessen (nicht nur, aber auch) des Juristen von Menschlichkeit geprägt ist, steigt die Chance, dass das Verfahren einen salomonischen Verlauf nimmt. Tendiert das Ermessen hingegen zu anderen Kriterien, wird das Ergebnis sehr schnell UN-MENSCHLICH.


Menschliches Ermessen ist, ganz unabhängig davon, welche Gesetze hier oder dort gerade herrschen mögen, etwas sowohl räumlich als auch zeitlich Universelles.

Die Globalisierung führt uns in Versuchung, „universell“ mit „global“ gleichsetzen zu wollen, aber nichts könnte dem Sinn der Sache weniger gerecht werden. „Universell“ geht weit über den marktbezogenen Globalitätsbegriff hinaus - was den Globalisten ein solcher Dorn im Auge ist, dass sie mit allen Mitteln danach streben, das Universelle zugunsten des Globalen abzuschaffen.

So kommt es, dass sogar Altruismus, die empathische Hauptsäule des gegenseitigen Verständnisses nicht nur unter Menschen, sondern unter allen Lebewesen, von den Globalisten vereinnahmt, quantifiziert, auf Effektivität abgekloft und ganz generell einer Gewinn- und Verlustrechnung unterworfen wird - um ihn dergestalt „anzupassen“, wie es sich für ein zukunftsgerichtet-technokratisches Konstrukt gehört.

Das dabei das Menschliche daran ersatzlos entfällt, führt zur kompletten Sinnentleerung der ursprünglichen Regung (Idee).

Man fühlt sich erinnert an den „praktischen Idealismus“ eines Coudenhove-Kalergi: Idealismus war noch nie etwas Praktisches; und was immer praktisch ist, steht zu allermeist im krassen Gegensatz zum Idealistischen.


Und nun, geneigter Leser, geh’ in Dich: Wie MENSCHLICH ist Dein Ermessen noch? Wie MENSCHLICH könnte, sollte es sein? Und was steht dem entgegen?

Welchen Stellenwert willst Du diesen Hindernissen zubilligen - denn es ist Deine Wahl: Sollen sie und nicht die Menschlichkeit die Oberhand behalten?

Falls ja, dann bist Du wahrhaft in der Welt zuhause, wie sie uns heute umgibt, und ich wünsche Dir von Herzen, dass Dich diese Welt am Leben lässt.

Falls Du Dich aber zugunsten der Menschlichkeit entscheidest, dann wirst Du handeln müssen. Zu weit ist die Welt bereits ins Un-MENSCHLICHE abgedriftet, und wir brauchen jede einzelne Stimme, jeden Arm und jede Hand, um den katastrophalen Kurs zu korrigieren.
Gemeinsam.

Mam-Mut @Hedy4ever in Telegram

 

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Tags: menschlichkeit, unmenschlich, Jura, juristisch, Globalisierung

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